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ein paar Worte zu Geschichte ... Der Anbau von Getreide
und damit die Herstellung von Brot hat eine lange Traditon. In Mitteleuropa läßt sich dies mindestens 6000 Jahre zurück verfolgen. In Rom, 400 n. Chr. gab es eine
Viehlzahl von Bäckereien, die täglich enorme Mengen Mehl verabeiteten. Der Bedarf des Bäckers ist also einer der ältesten Handwerksberufe,
die es gibt. |
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Jedoch waren die Veränderungen in den letzten 80 -100 Jahren enorm. Während es um 1910 in fast allen
Bäckereien kaum Maschinen gab und der Ofen mit Holz oder Kohle beheizt wurde, hielten vor dem II Weltkrieg die ersten Maschinen Einzug. Zwischen 1950 und 1960 ging in Thüringer
Bäckereien die Entwicklung langsam voran. Bedingt durch die politischen Verhältnisse änderte sich nicht viel an der Produktion bis 1990. Während zu Vorwendezeiten hauptsächlich
Improvisation gefragt war, kam auch in den Bäckereien die Wende mit der Einführung der D -Mark. Die Backwarenproduktion änderte sich erheblich. Ein Bäcker in der DDR verwunderte mit viel Zeit und
Energie bei der Lagerung und Vorbereitung von Rohstoffen. Mandeln mußten z. B. blanchiert, enthäutet und gehackt werden.
Puderzucker wurde meist als fester Klumpen angeliefert und mußte in mühevoller Handarbeit zerkleinert werden. Auch wurde Magarine für den Blätterteig erst per Hand
verarbeitungsfähig gemacht.Mehl wurde in Säcken geliefert und mußte per Schulterkraft hin und her geschleppt werden. |
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moderne Maschinen Mit dem Einzug moderner
computerunterstützter Technologie, z. B. bei Mehlsiloanlagen, ist die Schwerstarbeit weitgehend aus der Bäckerei verschwunden. Jetzt ist in erster Linie
Kreativität und Geschick der Bäcker zum Formen, Flechten und Garnieren und Verziehren gefragt. Die Abeit im Bäckerhandwerk bleibt vielseitig und
interessant. Die Bedienung von modernen Maschinen, der Umgang mit Menschen und die hand- werkliche
Arbeit machen diesen Beruf so abwechslungsreich. Es müssen immer wieder Rezepte erstellt und erprobt werden,
um den Wünschen der Kunden gerecht zu werden. |
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